Sechs neue Seelsorgerinnen und Seelsorger erhalten die Institutio
Am vergangenen Samstag wurden in der Kathedrale in Solothurn sechs Personen in den ständigen Dienst des Bistums Basels aufgenommen. Sie versprachen Bischof Felix Gmür und seinen Nachfolgern Verbundenheit in Respekt und Gehorsam, währendem dieser ihnen zusicherte, ihnen eine ihren Fähigkeiten entsprechende Aufgabe anzuvertrauen. Im Vorfeld hatte Regens Agnell Rickenmann ebendiese individuellen Begabungen der jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten gewürdigt und insofern alle dem Bischof empfohlen.
In seiner anregenden Predigt machte der Bischof mit Bezugnahme auf die Lesung aus dem 2. Korintherbrief (2 Kor 4,1-2.5-7) klar, dass er hoffe, dass das Verhältnis der neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger zu ihren Gemeinden und Pastoralräumen nicht so belastet sei, wie dasjenige zwischen Paulus und der Gemeinde in Korinth. Da Schwierigkeiten und Herausforderungen allerdings auch zum Alltag als Seelsorgerinnen und Seelsorger gehörten, wünsche er ihnen, dass, wie Paulus schreibt, «der Eifer nicht erlahme», was man dergestalt übersetzen könne, dass sie immerzu dranbleiben und Christus verkünden.
In Bezug auf das Evangelium (Joh 2,1-11) meinte er mit einem Schmunzeln, dass beim Apéro im Anschluss an den Gottesdienst im Unterschied zur Hochzeit von Kana hoffentlich zuerst der gute Wein ausgeschenkt werde. Dieser Wunsch ging zweifelsohne in Erfüllung, nachdem die stimmige Liturgie mit einem triumphierenden «Grosser Gott wir loben dich» endete. Noch einige Zeit verweilte die Gottesdienstgemeinschaft im Pfarreisaal St. Ursen und feierte die Protagonisten dieses Freudentages.
Sechs Absolventinnen und Absolventinnen der Berufseinführung verpflichten sich in der Institutio zum ständigen Dienst im Bistum Basel: (vlnr. Simone Parise, Judith Grüter, Carole Imboden, Christina Herzog, Valentin Beck und Simone di Gallo.
Bischof Felix freut sich über die Bereitschaft der sechs Kandidatinnen und Kandidaten in den verbindlichen Dienst im Bistum einzutreten. Er verschweigt aber nicht, dass neben vielen schönen Aufgaben auf Seelsorgerinnen und Seelsorger auch schwierige Situation warten.
Text: Dominik Arnold, Pfarreiseelsorger i.A. in der Pfarrei Root und BE-Jahrgangskollege
Fotos: José Martinez
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