Es kann auf jeden Fall anders werden und anders weitergehen
Vom 26. bis 30. Januar sind die Seelsorgerinnen und Seelsorger der zwei laufenden BE-Jahrgänge für das Modul «Weltkirche und Bistumspastoral» in Solothurn zusammengekommen.
Die ersten zwei Kurstage unter der Leitung von Serge Agbodja-Prince und Christiane Lubos waren der Auseinandersetzung mit interkultureller Pastoral gewidmet. Unter anderem entlang der 7 Kulturdimensionen nach Trompenaars und Hampden-Turner haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Einzelarbeit, Kleingruppendiskussionen sowie Rollenspielen ihr Bewusstsein für unterschiedliche kulturelle Werte und Prägungen geschärft und eigene Erfahrungen reflektiert. Klar ist: Die BE-Gruppe selbst bildet schon einen Teil Weltkirche ab mit mehr als 7 gesprochenen Sprachen.
Die drei weiteren Tage waren Vorträgen der Abteilungen Pastoral, Bildung, Personal sowie des Generalvikars des Bistums Basel gewidmet, wie auch Referaten zum Dualen System, zu Missio Schweiz und zur Geschichte des Bistums.
«Es geht nicht weiter wie bisher» (Pep to Go), da war man sich einig. Intensive Gespräche wurden darüber geführt, welche systemischen Bedingungen den Wandel hemmen und die Steuerbarkeit erschweren, wo und wie das Bistum versucht Weichenstellungen vorzunehmen und wie der Transformationsprozess mit Restrukturierungen, neuen Berufsbildern, interprofessioneller Teamarbeit und einem angemessenen Engagement von Freiwilligen begleitet werden soll. Differenzierte Anfragen und erfahrungsgeladene Voten aus der Gruppe brachten die Wichtigkeit von Haltungen, Strategien, Perspektiven und geistlichen Prozessen zur Sprache. Diese Gespräche stimmen zuversichtlich. Mit diesen wachen, motivierten und vielfältigen Seelsorgerinnen und Seelsorgern kann es auf jeden Fall anders werden und anders weitergehen.
Für die BE-Gruppe, Christian Schenker
Foto: Martin Brunner-Artho
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